Alocasia

Eine große grüne Mitbewohnerin, an deren Präsenz man nicht vorbei kommt.

Wenn Sie eine Alocasie im Haus haben, kommen Sie nicht an ihr vorbei. Denn so ein stattlicher Typ zieht die GESAMTE Aufmerksamkeit auf sich. Die langen Blattstiele und die großen, kräftigen, besonders geformten Blätter setzen ein Statement. Nicht umsonst tragen die verschiedenen Arten der Pflanze Namen wie Riesentaro oder riesenblättriges Pfeilblatt. Alocasia sanderiana Polly ist noch ungewöhnlicher. Diese spannende Pflanze wurde erst vor 15 Jahren für die Zimmerpflanzenkultur entdeckt. Sie wird manchmal auch Skelettpflanze genannt, denn ihre hell gefärbten Blattnerven erinnern durchaus an die Rippen eines Skeletts.

Alocasia - Pflanzenfreude.de

Farben und Formen

An den langen Blattstielen wachsen beeindruckende Blätter, in der Form und Größe eines Elefantenohres. Die Megablätter einiger Arten können gut einen Meter lang werden. Es gibt verschiedenen Alocasien Arten und Sorten mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften. Zum Beispiel die A. calidora, [AK1] A. wentii, A. Amazonica  und Polly, die samtige A. regulina ‘Black Velvet’ oder A. cuprea ‘Red Secret’ mit fast runden Blättern. Die olivgrünen Blätter einiger Arten haben weiße Streifen und eine violette Blattunterseite. Blüten sieht man an der Pflanze fast nie.


Symbolik

Die Alocasia ist zu groß und beeindruckend, um auch noch eine bestimmte Symbolik zu haben. Vielleicht ist es das, wofür sie eigentlich steht: Ein Statement setzen!

Herkunft

Die Alocasia stammt aus Borneo und den angrenzenden Ländern. Hier werden die gekochten Wurzeln der Pflanze gegessen. Roh sind die Wurzeln giftig, darum raten wie Ihnen auch, diese schön in der Erde zu lassen. In der freien Natur haben die großen Blätter schon so manches Tierfell gegen Regen geschützt. In Zukunft haben Sie in Ihrem Wohnzimmer also auch einen perfekten Ort um sich auszustrecken!