Pampasgras

Beeindruckendes Ziergras mit sich wiegenden Rispen

Wunderschöne Gartenpflanze, die auch im Herbst und Winter für Farbe und Bewegung auf der Terrasse und im Garten sorgt.  

Der Blickfang am Pampasgras, auch bekannt als Cortaderia selloana, sind die wunderbaren silberweißen Rispen. Die Pflanze blüht im September, doch bei einigermaßen günstigen Wetterbedingungen schmücken die Blütenstände den Garten noch über mehrere Monate. Auch die grünen, manchmal bunten Blätter machen aus dieser hohen Grasart eine Schönheit. Lang, schmal und anmutig bewegen sie sich schon bei der kleinsten Brise. So bringen sie natürliche Bewegung in die Sichtachsen des Gartens und auf die Terrasse. Da die Pflanze in die Höhe wächst, bietet sie viel Grün und Leben auf einer Ebene, auf der nicht viele Pflanzen blühen. Im Topf bleibt das Pampasgras jedoch kleiner als ausgepflanzt im Garten.

Sich wiegende Kämpfernatur 

Das Pampasgras ist heimisch in Südamerika, wo die Pflanze in Argentinien, Brasilien und Uruguay in der freien Natur wächst. Ausgepflanzt  kann sie auch in Europa bis zu 3,5 Meter hoch werden, im Pflanzkübel bleibt sie etwas kleiner. Wegen seines schilfartigen Aussehens, wird das Pampasgras oft neben den Gartenteich gepflanzt, obwohl das für die Pflanze eigentlich zu feucht ist. Es spricht für ihre Kämpfernatur, dass es das in den meisten Fällen überlebt. Am liebsten steht die Pflanze jedoch trocken, mit viel Platz um sich herum. So kann der Wind mit den schmalen, eleganten Blättern spielen. Je größer die Pflanze, desto frostbeständiger ist sie. 

Einsame Spitze 

Gräser sind als Gartenbepflanzung voll im Trend und verleihen dem Garten eine sehr natürliche Ausstrahlung. Ein strenger, moderner Garten erhält mit Pampasgras etwas weichere Konturen. In einem „wilderen“ Garten eignet es sich hervorragend, um Perspektiven zu schaffen und lästige Lücken im Beet bis auf Zaunhöhe zu füllen. Mit dem Pampasgras im Garten entsteht schnell ein Küstenfeeling. Es ist also die perfekte Wahl für alle, die bei der Gestaltung eine Art Dünenwirkung erzielen wollen. Die Pflanze macht sich auch gut in einem großen schwarzen Topf mit Hochglanz-Finish. Wenn Sie eher auf einen Look stehen, der den „Natur pur”-Trend ausstrahlt, dann ist verwittertes oder gebleichtes Holz der richtige Partner.   

Pampasgras wissenswertes 

● Gut zu wissen: Aus den weiblichen Pflanzen wachsen weiche, silberweiße Rispen. Männliche Pflanzen sind etwas steifer, weniger elegant und blühen mit grau-rosafarbenen Rispen.

● Der botanische Name Cortaderia sagt etwas über das Blatt. „Cortar“ ist das spanische Wort für „schneiden“. Die Blattränder sind recht scharf, deshalb sollte man beim Pflanzen oder Schneiden Gartenhandschuhe tragen.  

● Im Winter sind die gelben Blätter ein guter Platz für die Überwinterung kleiner, tierischer Gartenbewohner.

● Lassen Sie abgeschnittene, trockene Rispen und Stängel ruhig irgendwo in einer nicht einsehbaren Ecke im Garten liegen. Vögel bauen sich gerne ihre Nester aus diesem Material.

● Die getrockneten Rispen sehen im Haus oder auf einem Gartentisch auch gut in einer Vase aus.

● Nach einer modernen Legende, ist Pampasgras im Vorgarten ein Hinweis auf Swinger, dass man bereit ist für einen Partnertausch. Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht informiert!