Rose

Zeitlose Schönheit mit einem geheimnisvollen Touch

Die „Königin der Blumen“ ist ein Symbol für Liebe und Sinnlichkeit und macht jeden Garten ein wenig aufregender.

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Elegante Knospen, märchenhafte Blüten, die Rose (botanisch: Rosa) halten vielen Menschen für die allerschönste Blühpflanze im Garten.  Die Art und Weise, wie jede Knospe ihre kühlen, samtweichen Blütenblätter entfaltet, um das Herz der Blüte zu offenbaren, spricht auf der ganzen Welt die Fantasie der Menschen an, man findet sie als Liebessymbol bis zum Chakra. Die Rosenfamilie ist groß und bietet reichlich Auswahl zwischen verschiedenen Formen, wie Beetrosen, Strauchrosen, Kletterrosen, und Rambler-Rosen mit gefüllten oder dekorativen einfachen Blüten. Wollen Sie Rosen in Töpfe oder Kästen pflanzen, dann entscheiden Sie sich für ein Rosenstämmchen oder eine kleine Beetrose. 

Die ersten Rosen blühten in China 

Wilde Rosensorten – es gibt rund 300 – wachsen ausschließlich auf der Nordhalbkugel, überwiegend in Gebieten mit gemäßigtem Klima. Durch die Züchtung mit diesen Wildrosen entstanden zahlreiche neue Varianten, die auch in wärmeren Gegenden wachsen und gedeihen. Heutzutage sind Rosen auf der ganzen Welt zu finden. Es sind Pflanzen, die schon lange Teil der Natur sind, es gibt fossile Funde von Wildrosen, die vor 40 Millionen Jahren blühten. Die Pflanze wurde vor etwa 5000 Jahren in China zum ersten Mal als „Gartenrose” eingesetzt. Im 18. Jahrhundert schmückten ausschließlich weiße und rosafarbene Rosen die Gärten. Erst später kamen rote und gelbe Sorten hinzu. Heute gibt es mehr als 30.000 Kultursorten in herrlichen Farben.

Rosen richtig schneiden

In großen Beeten mit flächendeckenden Pflanzungen werden die Rosen im Frühjahr bei beginnendem Austriebs etwa handhoch, auf ca. 10-15 cm, herunter geschnitten, ein zweiter Rückschnitt, der nicht ganz so stark ist, kann nochmals nach der ersten Hauptblüte im Sommer erfolgen. So ein starker Rückschnitt wird allerdings nur bei Beetrosen, Bodendeckerrosen, Edelrosen und Zwergrosen durchgeführt. Bei Strauchrosen und Kletterrosen führt man lediglich einen Auslichtungsschnitt durch. Man entfernt tote, beschädigte, dürre, sich überkreuzende, zu dicht stehende, nach innen wachsende, die Wuchsform beeinträchtigende Triebe. Dabei wird direkt am Ansatz geschnitten, ohne den Haupttrieb zu verletzen. Um verkahlte Strauchrosen zu verjüngen, schneidet man sie radikal wie Beetrosen zurück. 3-5 der kräftigsten, jüngsten, gut verteilten Triebe bleiben stehen und werden auf ca. 50 cm Höhe leicht schräg ca. 0,5 cm über einer nach außen stehenden Knospe zurückgeschnitten.
Bester Schnittzeitpunkt ist das Frühjahr. Letzter Zeitpunkt ist zwischen Mitte Juli und Anfang August, bei späterem Schnitt können Neutriebe im Winter erfrieren, da sie bis zum Einsetzen der Frostes nicht mehr verholzen. Bei Kletterrosen werden starke Triebe waagerecht geleitet, daran bilden sich bevorzugt die Blütentriebe. In den ersten Jahren zieht man ein Hauptgerüst in der gewünschten Form heran. Die neuen Seitentriebe werden dann regelmäßig nach der Blüte bis auf wenige Augen eingekürzt, das nennt man einen Erziehungsschnitt.  

 Wissenswertes Rose

  • Das Wort Rose ist eine Ableitung von „rhod“, dem keltischen Wort für rot. Dies war seinerzeit die am häufigsten vorkommende Rosenfarbe.

  • Ein Garten, der überwiegend aus Rosen besteht, darf als Rosarium bezeichnet werden.

  • Shakespeare war verrückt nach Rosen: Das Wort Rose kommt mehr als 50 Mal in seinen Werken vor.  

  • Der älteste Rosenstock der Welt soll mehr als 1000 Jahre alt sein und wächst im Innenhof des Kreuzgangs des Hildesheimer Domes.  

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