Stiefmütterchen

Blühendes Glück in leuchtenden Farben

Sie sind wirklich ansteckend, die herzförmigen, sonnigen Gesichter der Stiefmütterchen im Garten – es ist fast unmöglich, davon keine gute Laune zu bekommen! 

Stiefmütterchen Pflanzenfreude.de

Große Blüten, kleine Blüten, in Rosa, Schwarz, Orange, Blau mit Gelb und Weiß, duftend oder nicht, mit einem pfiffigen Auge oder mit Streifen  – es gibt immer ein Stiefmütterchen (offiziell Viola), das ganz Ihrem Geschmack entspricht. Die Pflanzen blühen schon im zeitigen Frühjahr, so dass sie schnell Farbe in den Garten bringen und sehr lange halten. Zu der Zeit, wenn sie die Kraft verlässt, gibt es bereits die ersten Spätsommer- oder Herbstviolen. 


Das Stiefmütterchen ist einfach unverwüstlich 

Zur Gattung der Veilchen, zu der auch die Stiefmütterchen zählen, gehören mehr als 500 Arten, die vor allem auf der Nordhalbkugel in gemäßigten Gebieten vorkommen, häufig an feuchten Standorten mit etwas Schatten. Oft wachsen kleine Veilchen auch zwischen Wegplatten, die Pflanzen haben eben echtes Durchsetzungsvermögen. Das moderne Stiefmütterchen stammt von zwei sehr alten Arten ab, dem Duftveilchen Quatre Saisons und dem Parma-Veilchen. 

Wissenswertes Stiefmütterchen

  • Schon die alten Griechen und Römer kultivierten Veilchen, um daraus Lotionen und „Vinum Violatum“ herzustellen, einen Veilchenwein, der als Liebestrank genutzt wurde.   

  • Im Sommernachtstraum von Shakespeare wird der Saft der Wunderblume „Love in Idleness” (der englischen Bezeichnung für das Stiefmütterchen) auf die Augenlieder des schlafenden Lysanders gerieben, der sich daraufhin in die erste Person verliebt, auf die sein Blick beim Aufwachen fällt.  

  • Stiefmütterchen, die speziell für den Verzehr angebaut wurden, kann man auch essen. Die Blüten sehen im Salat einfach wunderschön aus.  

  • Stiefmütterchen sind ein Symbol für Bescheidenheit.   

  • In Parfüms gilt Veilchenduft als flüchtige Note, die sich entwickelt und dann schnell wieder vergeht.