In 10 Schritten den Garten auf die neue Jahreszeit vorbereiten!

Die große Reinigungsaktion zum Jahresende beginnt

Die Blätter fallen in großer Zahl von den Bäumen, du bist mindestens einmal durch ein Spinnennetz gelaufen und es ist zu frisch, um ohne Jacke im Garten zu sitzen. Zeit, die Outdoor-Saison angemessen zu beenden. In 10 Schritten hinterlässt du alles richtig ordentlich und kannst den Herbstgarten in vollen Zügen genießen. Und ganz nebenbei schaffst du eine gute Grundlage für das nächste Frühjahr.

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1. Blätter recyclen

Plötzlich ist der Garten voller heruntergefallener Blätter. Nein, nicht gleich in den Grünabfall werfen. Am besten harkst du die Blätter vom Rasen ins Beet. Dort bilden sie eine natürliche Isolierschicht gegen Frost. Für das Gras ist es besser, atmen zu können, also halte den Rasen laubfrei und mähe ihn vor dem Wintereinbruch noch einmal. Im Winter kannst du den Rasen mit etwas Kalk für einen frischen, grünen Teint verwöhnen.

2. Schütze deine Gartenutensilien

Entferne den Gartenschlauch vom Außenhahn und lagere ihn im Schuppen. Drehe die Wasserleitung, die zum Hahn führt, ab, wenn du nicht willst, dass alles einfriert und durch das sich ausdehnende Eis beschädigt wird. Zinkkannen können ebenfalls durch sich ausdehnendes Eis gesprengt werden, also am besten einräumen und kopfüber aufstellen damit kein Wasser hineinlaufen kann.

3. Denk an die Tiere

Im Herbst und Winter können Vögel und andere Tiere etwas mehr Aufmerksamkeit brauchen. In unserem Artikel „So wird dein Herbstgarten tierfreundlich”, findest du ein paar gute Tipps, um unerwünschten und liebgewonnenen Besuchern ein wenig Hilfestellung zu geben, um deinen Garten zu besuchen (oder den schnellsten Weg hinaus zu finden).

4. Pflanzencheck

Einige Pflanzen kümmern sich nicht um die Kälte, andere strecken gleich alles von sich. Im Artikel „Die richtige Vorbereitung: Pflanzen winterfest machen” erklären wir, worauf du achten solltest. Lesen, loslegen, und deine Outdoor-Pflanzen werden den Winter ohne Probleme überstehen.

5. Einjährige Pflanzen entfernen

Einjährige Pflanzen sind jetzt verblüht, man kann sie also ausgraben und wegwerfen. Die Lücke kannst du zum Beispiel mit Gartenchrysanthemen, Stiefmütterchen, Duftblüte oder Winterheide füllen. Stelle leere Pflanztöpfe und Kannen in den Schuppen, dort können sie eine Winterpause einlegen.

6. Ende der Badesaison

Auch im Teich solltest du abgestorbene Pflanzen entfernen und ein Netz darüberlegen, um zu verhindern, dass sich der Teich mit herunterfallendem Laub füllt. Damit der Teich nicht einfriert, setze eine Pumpe ein, die für ein Wasserloch sorgt. So bekommen Fische und andere Wasserbewohner ausreichend Sauerstoff.

7. Schrubben

Weidenkörben, Zinkgefäßen und Töpfen – von Terrakotta bis Kunststoff – tut es gut, wenn sie einmal kräftig mit der Bürste gesäubert und dann im Schuppen gelagert werden. Wenn sie draußen stehenbleiben sollen, stell sie auf den Kopf. Wenn Wasser im Topf stehen bleibt, können die Töpfe bei Frost frieren und platzen. Auch Zink dehnt sich aus, wenn Wasser darin friert, der Boden bläht sich dann rund auf. Also ebenfalls kopfüber lagern. Bemalte und glasierte Keramik am besten in die Scheune stellen.

8. Werkzeugkontrolle

Kontrolliere ob Gartenschere, Heckenschere und die Messer des Rasenmähers geschärft werden müssen. Je schärfer das Material, desto weniger Schaden erleiden die Pflanzen. Auch alle Gartengeräte sollten gereinigt werden und gut trocknen. Holzstiele bleiben schöner, wenn man sie mit Öl einreibt, eventuelle Roststellen schleifst du am besten ab, Metallteile fettest du ein. Zum Schluss den Gartenschlauch leerlaufen lassen und alle Spritzdüsen für eine Nacht in Essigwasser legen. Gut trocknen lassen, dann können sie auch in den Schuppen. So hast du mehr Platz für deine Kübel- und Topfpflanzen und erreichst sie zum Gießen besser.


9. Kompost 

Ein Blattkompost lässt sich einfacher anlegen als ein „normaler“ Komposthaufen. Alles, was du brauchst, sind ein paar Plastiksäcke, ein Ort außerhalb deiner Sichtweite zum Lagern und natürlich die Blätter. Am besten harkst du die Blätter nach einem Regenschauer zusammen, sie sollten nämlich feucht sein. Möglichst viele Blätter in einen Müllsack geben, etwas Kalk (Kompostbeschleuniger oder fein gemahlene Eierschalen sind auch o.k.) zwischen die Blattschichten streuen und gut stampfen. Den Inhalt in einen Korb aus Hühnerdraht entleeren, in dem die Blätter verrotten können. Wind und Wetter erledigen den Rest. Nach einem Jahr hast du eine außerordentlich nährstoffreiche Bodenabdeckung (Mulch) aus eigener Kultur. Wenn du noch mehr Geduld hast, wird das Ganze zu Blumenerde.

10. Neue Garteninspiration finden

Jetzt, wo du öfter zu Hause auf der Couch sitzt, hast du sicher Zeit ein wenig Inspiration für die kommende Gartensaison zu finden. Schau auf unsere Website, für großartige DIY-Projekte, inspirierende botanische Künstler und die neuesten Pflanzentrends.