Eine grüne Zuflucht

Zuhause wieder auftanken mit Pflanzen

Manchmal muss man einfach kurz auftanken, damit es danach weitergehen kann. Weg vom Trubel und von allem, was draußen passieren mag, weg von den Gedanken, die im Kopf kreisen. Manche gehen für ein Schweige-Retreat in ein Kloster oder wandern alleine den Jakobsweg. Viel einfacher ist es, einen grünen Zufluchtsort zu gestalten und ihn regelmäßig aufzusuchen.

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1. Die richtige Platzwahl

Man muss nicht um die halbe Welt fliegen, um zu entspannenn – Zuhause ist dafür bestens geeignet. Natürlich nicht unbedingt, wenn das Wohnzimmer so aussieht, als wäre es gerade explodiert oder sich neben dem ungemachten Bett ein Berg Wäsche türmt, der noch gefaltet werden muss. Es reicht ein Ort, an dem man eine Weile ungestört sein kann, auch wenn es nur 15 Minuten sind. Es muss kein separater Raum mit einem „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür sein: Eine helle Ecke im Wohnzimmer reicht schon aus.

2. Schutz und Obhut

Pflanzen eignen sich wunderbar als Sichtschutz. Mit einem Satz Mini-Kakteen geht das zwar nicht, aber es gibt genügend große Exemplare mit ebensolchen Blättern. So kann man im Handumdrehen eine blättrige Trennwand zusammenstellen, die den ganz eigenen grünen Zufluchtsort kennzeichnet. Für diesen Zweck eignen sich besonders: Goldfruchtpalme, Monstera, Yucca, Nestfarn und Einblatt. Sie schützen vor redseligen Partnern, schreienden Kindern und den Geräuschen von Computerspielen, Musik und Zankereien.

3. Auftanken mit Grün

Aber das ist noch nicht alles: Die prachtvollen Pflanzen tun noch mehr für uns. Sie sorgen nämlich auch dafür, dass wir, während wir hinter ihren Blättern versteckt sind, Ruhe finden. Denn Grün versorgt uns mit Sauerstoff und so auch mit neuer Energie. Wir umgeben uns mit friedlichen, lebenden Wesen, die nichts benötigen außer ab und zu etwas Wasser. Und dann kommt die Entspannung von ganz alleine.