Eine grüne Zuflucht

Zuhause auftanken mit Pflanzen
Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten

Manchmal muss man einfach kurz auftanken, damit es danach weitergehen kann. Weg vom Trubel und von allem, was draußen passieren mag, weg von den Gedanken, die im Kopf kreisen. Manche gehen für ein Schweige-Retreat in ein Kloster oder wandern alleine den Jakobsweg. Viel einfacher ist es, einen grünen Zufluchtsort zu gestalten und ihn regelmäßig aufzusuchen.

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DIE VORTEILE VON PFLANZEN IM HAUS

Du wusstest wahrscheinlich schon, dass Pflanzen eine positive Wirkung auf deine körperliche Gesundheit haben, indem sie ungesunde Stoffe aus der Luft entfernen und frische Luft zurückgeben. Und als ob das nicht genug wäre, helfen Pflanzen auch noch, Stress abzubauen! Mehrere Studien haben gezeigt, dass Menschen in der Nähe von lebendigem Grün weniger gestresst sind als Menschen in einer pflanzenlosen Umgebung und dass Menschen in einem Raum voller Pflanzen einen niedrigeren Blutdruck haben als Menschen in einer pflanzenlosen Umgebung.

Außerdem geben dir Pflanzen das Gefühl, eins mit der Natur zu sein. Sie sind immer für dich da, wie grüne Ruhepunkte in einer immer schnelllebigeren Welt. Sie lassen sich nicht vom Wahn des Tages verrückt machen, sondern tun beständig das, was sie am besten können. Du kannst sie also auch als Zen-Beispiele sehen. Kurz gesagt: Es gibt viele Gründe, mit einer grünen Oase zu beginnen. Und du kannst sie in nur 3 Schritten erstellen!

1. Die richtige Platzwahl

Man muss nicht unbedingt besondere Orte aufsuchen, um Entspannung zu finden – das eigene Zuhause ist dafür bestens geeignet und sollte eigentlich an erster Stelle stehen, wenn man Ruhe und Erholung benötigt. Wenn das Wohnzimmer so aussieht, als wäre es gerade explodiert oder sich neben dem ungemachten Bett ein Berg Wäsche türmt, der noch gefaltet werden muss, ist das natürlich nicht ganz so einfach. Aber man kann einen Ort schaffen, an dem man eine Weile ungestört sein kann, auch wenn es nur 15 Minuten sind. Es muss kein separater Raum mit einem „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür sein: Eine helle Ecke im Wohnzimmer reicht schon aus.

2. Schutz und Obhut

Pflanzen eignen sich wunderbar als Sichtschutz. Das darf dann nicht unbedingt ein Satz Mini-Kakteen sein, aber es gibt genügend große Exemplare mit ebensolchen Blättern. So kann man im Handumdrehen eine blättrige Trennwand zusammenstellen, die den ganz eigenen, grünen Zufluchtsort kennzeichnet. Für diesen Zweck eignen sich besonders: Goldfruchtpalme, Monstera, Yucca, Nestfarn und Einblatt. Sie schützen vor redseligen Partnern, lauten Kindern und den Geräuschen von Computerspielen, Musik und Zankereien.

3. Auftanken mit Grün

Aber das ist noch nicht alles: Die prachtvollen Pflanzen tun noch mehr für uns. Sie sorgen nämlich auch dafür, dass wir, während wir hinter ihren Blättern versteckt sind, Ruhe finden. Denn Grün versorgt uns mit Sauerstoff und so auch mit neuer Energie. Wir umgeben uns mit friedlichen, lebenden Wesen, die nichts benötigen außer ab und zu etwas Wasser, Nahrung und Liebe – eigentlich genau wie wir. Und dann kommt die Entspannung von ganz alleine.

Lust auf noch mehr Inspirationen?

Kannst du noch mehr Inspiration gebrauchen, um in deiner Mitte zu bleiben und dein Zuhause zu begrünen? Dann entdecke unseren Green Style Guide mit Pflanzentipps, um jeden Raum in deinem Zuhause ein bisschen grüner zu machen. Oder finde heraus, wie du mehr Achtsamkeit mit Pflanzen in dein Leben ziehen kannst. Teilt gerne Bilder eurer grünen Zufluchtsorte mit uns auf Instagram mit dem Hashtag #pflanzenfreude oder besucht uns auf Facebook oder Pinterest.