Calla

Klassische Schönheit mit modernem Touch

Afrikanische Wurzeln, farbige Kelche, tiefgrünes Laub: Die Calla ist mit ihrer einzigartigen Silhouette eine ungewöhnliche Zimmerpflanze.

Calla – Pflanzenfreude.de

Farbe und Wuchs

Die Calla, auch bekannt als Zantedeschia, ist eine außergewöhnlich elegante Zimmerpflanze mit klassischem Charme. Aus den tiefgrünen, zuweilen gesprenkelten Blätter der Calla wachsen die von kelchförmigen Hochblättern gekrönten Blütenstiele kühn nach oben. Diese können Weiß, Rosa und Gelb sein, aber auch Rot, Violett, Orange und sogar fast Schwarz. Diese Kelche machen den eigentlichen Zierwert aus, die tatsächlichen Blüten sind sehr klein und vom Hochblatt umschlossen. Die Calla zählt zu den wenigen Blühpflanzen, die hervorragend zu minimalistisch-modernen Einrichtungsstilen passen.

Herkunft

Die Calla stammt aus dem südlichen Afrika, wo die Pflanze häufig am Fuße von Böschungen zwischen Gräsern und Sträuchern zu finden ist. An diesen Stellen kann es zeitweise sumpfig sein, wenn sich dort Regenwasser sammelt. Dieses Wasser wird von der Pflanze in der Wurzelknolle gespeichert, um trockene Perioden zu überstehen. Die Calla kam im 18. Jahrhundert mit dem italienischen Botaniker Giovanni Zantedeschi nach Norden, der die Pflanze in die Familie der Aronstabgewächse einordnete.

Symbolik

Die Calla wird auch Becherpflanze genannt, da die griechischen Götter ihre Kelche der Legende nach als Trinkgefäße verwendeten. Die Hochblätter inspirierten zahlreiche Künstler, beispielsweise wie Diego Riviera („The Flower Vendor“) und Georgia O'Keeffe. In der Blumensprache des Viktorianischen Zeitalters stand die Calla als Symbol für Erotik. Eine Calla als Blumengeschenk für eine unverheiratete Frau war gleichbedeutend mit einem Heiratsantrag.