Sonnenhut

Spektakuläre Blüte mit herausragendem Herzen

Farbenfroh und anmutig flimmern die Blüten in der Sonne: Der stattliche Sonnenhut erfreut uns mit seiner Pracht im Hochsommer.  

Sonnenhut Pflanzenfreude.de

Das Herz des Sonnenhutes (offiziell Echinacea) ist spektakulär und scheint während des Blühens aus der Blüte aufzusteigen. Da die Blütenblätter ein wenig nach unten hängen, ähnelt der Blütenstand so einem Sonnenhut. Es handelt sich dabei um eine krautige Pflanze aus der Familie der Korbblütler, mit langen, eleganten Stielen. Der Sonnenhut ist eine genügsame Pflanze, die auch ein wenig Trockenheit vertragen kann. Sie wird im Durchschnitt 90 cm hoch. 


Herrliches Schmetterlingsbuffet 

Die Urform ist Echinacea purpurea, die ihren Namen ihren purpurfarbenen Blütenblättern verdankt. Durch Züchtung gibt es heute eine viel größere Auswahl mit Blüten von Zartgelb bis Violett, von Lachsfarben bis Weiß und von Orange bis Grün. Selbst bei den Blütenformen gibt es immer mehr Varianten. von einfachen Blüten bis zu solchen mit gefülltem Herzen. Die Blüten eignen sich auch besonders gut als Schnittblumen und lassen sich sogar trocknen. Ein Sonnenhut produziert einen feinen Honigduft, der Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten anzieht.

Kleine Pflanze in der Prärie 

Ursprünglich stammt der Sonnenhut aus Nordamerika, wo er in den trockenen Prärien der südlichen Staaten wuchs, später war er aber auch in Laubwäldern im Westen und in der Mitte der Vereinigten Staaten zu finden. Indianer verwendeten die Pflanze schon seit Jahrhunderten zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Im 17. Jahrhundert kamen mit zurückkehrenden Auswanderern die ersten Pflanzen auch nach Europa. Sonnenhut ist eine typische Beetpflanze, doch inzwischen sieht man ihn immer häufiger auch als Kübelpflanze. 

Wissenswertes 

  • Dem Sonnenhut werden heilkräftige Eigenschaften nachgesagt, vor allem bei Erkältung oder Grippe, eindeutige wissenschaftliche Beweise dafür gibt es aber nicht.  

  • Der Name „Echinacea“ leitet sich vom griechischen Wort „echinos“ ab, das „Seeigel“ bedeutet – ein Hinweis auf die weichen „Stacheln” im Herz der Blüte.