Chinaschilf

Ziergräser sorgen für Bewegung und Leben in Ihrem Garten

Es rauscht, es wiegt sich und lädt sie ein, seine eleganten Rispen zu bewundern. Ansonsten müssen Sie sich kaum um das Schilfgras kümmern, das im Sommer und Winter für ein optisches Spektakel sorgt. 

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Mit dem Chinaschilf (botanisch: Miscanthus sinensis) wirkt ihr Garten zu jeder Zeit lebendig. Es bewegt sich bereits beim geringsten Lufthauch und raschelt freundlich, wenn Sie daran vorbeigehen. Es gibt hochgewachsene und niedrige Arten, einige haben gemusterte Halme, andere blühen mit weißen, silbrigen oder rosig glänzenden Rispen. Die Höhe liegt je nach Art zwischen 120 und 300 cm. Im Herbst sterben die oberirdischen Teile ab, doch am besten belassen Sie den Winter über alle Pflanzenteile stehen. Die Halme sorgen für hübsche aufstrebende Linien im Garten und sehen einfach großartig aus, wenn Raureif, Schnee oder Eis auf Ihnen liegen. 

Zäher Typ    

Chinaschilf gehört zur Familie der Süßgräser. Innerhalb der Gattung gibt es etwa 15 ausdauernde Arten. Diese sind in den subtropischen und tropischen Regionen Afrikas und Südasiens zu Hause. In der freien Natur bildet das Chinaschilf enorme Grasflächen auf feuchten, fruchtbaren Böden, in Tälern und auf Hängen. Die Pflanze wird regelmäßig eingesetzt, um gegen Bodenerosionen vorzugehen. Durch die sodenbildenden Wurzeln, kann der Boden nicht mehr einfach weggespült werden. 

Wissenswertes     

  • Der lateinische Name Miscanthus setzt sich aus den griechischen Wörtern „miskos” was „Stängel“ bedeutet und „anthos“ für „Blüte“ zusammen – ein Verweis auf die blühenden Ähren.

  • Eine der bekanntesten Arten ist das Riesen-Chinaschilf, das als nachwachsender Rohstoff angebaut wird, den energetischen Wert von Steinkohle hat und als Biobrennstoff genutzt wird.