Yucca

Hol dir ein Stück Amerika in deinen Garten

Mit einer Yucca auf deiner Terrasse hast du einen unkomplizierten, widerstandsfähigen Gast, der einiges verträgt und ein echter Blickfang ist.

Yucca Pflanzenfreude.de

Die Yucca oder Palmlilie ist an ihrer schönen Blattrosette zu erkennen. Es gibt winterharte Arten wie Yucca flaccida, Y. gloriosa und Y. filamentosa. Alle mit schönen, festen Blattrosetten aus schwertförmigen Blättern, die es in verschiedenen Varianten gibt. Sie blühen im Sommer wunderschön und äußerst stattlich: Die Blütenstiele können gut 1 - 1,5 Meter hoch werden, daran befinden sich große glockenförmige Blüten. Schau genau hin, wie kunstvoll sich ein solcher Stiel in kürzester Zeit entwickelt und blüht.

Herkunft

Die Yucca stammt ursprünglich aus Nord-, Mittel- und Südamerika. Der Name Yucca ist vom spanischen Wort für Maniok abgeleitet: „juca“. Dies bezieht sich auf die große verdickte Wurzel der Yucca. Der Name Palmlilie bedeutet nicht, dass es sich hier um eine Palme handelt. Die Pflanze gehört nicht einmal zur Palmenfamilie, sondern wie Dracaena und Beaucarnea zu den Spargelgewächsen (Asparagaceae). Aufgrund ihrer starken Ähnlichkeit mit einer Palme und ihrem exotischen Aussehen, etablierte sich aber der Name Palmlilie.

Wissenswertes

  • Die nicht winterharte Yucca elephantipes kann im Sommer auf dem Balkon oder der Terrasse ihren Platz einnehmen, sie muss jedoch frostfrei überwintert werden. Diese Yucca findet häufiger Verwendung als Kübelpflanze und zählt zu den beliebtesten Zimmerpflanzen.

  • Die Indianer verwendeten die Palmlilienwurzeln unter anderem zur Herstellung von Seife und Shampoo und zur Bekämpfung von Krankheiten wie Gonorrhoe, Rheuma, Hautkrankheiten und auch gegen Kahlköpfigkeit. Die Blüten wurden roh gegessen und auch gekocht, aus den Blättern wurden Körbe und Seile gefertigt.