PURPURGLÖCKCHEN

Schönes Laub über zwölf Monate

Diese Pflanze ist ein klein wenig anders als die meisten anderen. Denn während die oberirdischen Pflanzenteile der meisten Stauden im Winter absterben, bleiben die Blätter des Purpurglöckchen auch in den kalten Monaten erhalten. Ein echter Sturkopf!

Purpurglöckchen Pflanzenfreude.de

Das Purpurglöckchen oder Heuchera ist eine winterharte Staude mit besonderen Eigenschaften. Nicht nur, dass die Blätter das ganze Jahr über an der Pflanze bleiben, sie sind auch noch besonders auffällig und strahlen giftgrün, dunkelrot, zitronengelb, schwarz, karamell-, silber- oder bronzefarben. Einige Arten des Purpurglöckchens haben zweifarbige Blätter, besondere Blattadern oder eingeschnittene Blätter. Außerdem gibt es auch Pflanzen mit XXL-Blättern. Über diesem außergewöhnlichen Blattschmuck stehen im Sommer die feinen Blütenstände auf dünnen, langen Blütenstielen. Das Purpurglöckchen kann sowohl ins Gartenbeet als auch in Töpfe, Kästen und Körbe gepflanzt werden.

HERKUNFT

Das Purpurglöckchen stammt ursprünglich aus Mexiko und den Vereinigten Staaten. Die Pflanze wurde bereits im 17. Jahrhundert nach dem Botaniker J.H. von Heucher benannt.

Wissenswertes

  • Es gibt Dutzende von Heuchera-Sorten. Durch Züchtung und Vermehrung ist das Sortiment umfangreicher und gesünder geworden.
  • Die Blätter und Blüten eignen sich ausgezeichnet zur Herstellung von Blumenarrangements. Dafür sollte man die älteren Blätter verwenden. Ab Juli ist die beste Zeit, um Blätter von der Pflanze pflücken, um sie für die Floristik zu verwenden.