Starke Basis mit Satelliten
Die Widerstandsfähigkeit der Zamioculcas basiert auf ihrem für eine Zimmerpflanze sehr ungewöhnlichen Wurzelsystem: Die Pflanze bildet in der Erde zunächst eine sehr kräftige, dicke Knolle, die einen Durchmesser von bis zu 20 Zentimetern erreichen kann. Dazu gesellt sich nach einer Weile eine Vielzahl weiterer, kleinerer Knollen. Aus der Spitze der ersten Knolle sprießen schließlich dicke Wurzeln.
Diese sind so kräftig, dass sie sogar einen zu kleinen Topf sprengen können! Geraten Sie aber nicht in Versuchung, die Pflanze in einen Riesentopf zu setzen. Denn der braucht eine Menge Erde, die wiederum eine Menge Feuchtigkeit enthält - und die ist so ziemlich das Einzige, womit die Zamioculcas nicht gut zurecht kommt.
Autarkes Reservoir
Die Zamioculcas reguliert ihre Wasserversorgung weitgehend allein. Aus diesem Grund ist buchstäblich alles dick an der Pflanze: die Knolle, die Wurzeln, die Stiele und die Blätter. So wird sie zu einem einzigen, riesigen Wasser- und Nährstoffreservoir. Zu erkennen ist das sehr gut am Wurzelballen, der ein wahres Energiebündel ist. Das Ergebnis über der Erde: Stärke, urtümliches Aussehen und Ruhe. Genau das, was Sie zum Verschnaufen brauchen.