Mini-Workshop Plant Design

Den inneren Plant Designer entdecken

Du möchtest mehr Pflanzen in deine Einrichtung integrieren, weiß aber oft nicht, wo du anfangen sollst... Keine Sorge! Mit diesem Plant Design Mini-Workshop beginnt die Kreativität zu fließen.

Mini-Workshop Plant Design | Pflanzenfreude.de

Die hier aufgeführte Reihenfolge der Schritte ist nur ein Vorschlag und kann beliebig verändert werden.

Einen Pflanzenplan erstellen

Dies kann man für einen oder mehrere Räume tun. Man beginnt mit einem einfachen Grundriss des Raums und sieht sich das Licht im Raum genau an. Sind die Fenster nach Süden, Norden, Osten oder Westen ausgerichtet? (Tipp: Wer es nicht weiß, kann es mit dem Kompass des Smartphones herausfinden.) Wie fällt das Licht tagsüber herein und wie hell ist es (direkt, gefiltert durch Vorhänge usw.)? Die Lichtverhältnisse sind für Pflanzen von entscheidender Bedeutung. Unbedingt daran denken, dass die Lichtintensität schnell abnimmt, je weiter von einem Fenster entfernt sich etwas befindet.

Nun kann man Pflanzen auf dem Grundriss platzieren. Dabei muss unbedingt berücksichtigt werden, was die Pflanze benötigt. Braucht sie viel direktes Sonnenlicht? Dann gehört diese Pflanze in die Nähe eines nach Süden ausgerichteten Fensters. Benötigt sie indirektes Sonnenlicht? Diese Pflanze muss weiter vom südlichen Fenster entfernt stehen oder beispielsweise an ein nach Südwesten ausgerichtetes Fenster gestellt werden. Um das visuelle Platzieren der Pflanzen zu erleichtern, kann man kleine Versionen der geplanten Pflanzen zeichnen und ausschneiden. So kann man ganz einfach verschiedene Standorte ausprobieren und die Pflanzen bewegen, bis man mit der Platzierung zufrieden ist. Wer jetzt Spaß an Pflanzenplänen entwickelt, kann sogar Pflanzenpläne für jede Jahreszeit erstellen. Das Licht ändert sich im Laufe des Jahres, daher ist es eine gute Idee, genau das beim Plant Design zu berücksichtigen.

Ein Moodboard erstellen

Beim Plant Design gehört das Erstellen eines sogenannten Moodboards zum Vorgehen. Es ist der perfekte Weg, um sich ein Bild von der Atmosphäre zu machen, die man mit den Pflanzen kreieren möchte. Dabei helfen Bilder aus Magazinen, ausgedruckte Bilder von Pflanzen Inspirationen aus den Katalogen von Gartencentern oder Pflanzengeschäften.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann heißt es, alle Bilder auszuschneiden und auf einem großen Papier zu verteilen. Man überlegt, welchen Platz man nutzen möchte und welche Pflanze dazu passt. Plant Design Experte Alexander Bond erzählt in seiner Masterclass mehr darüber. Anschließend werden die Bilder festgeklebt, um das Moodboard zu vervollständigen. Man kann natürlich auch eine digitale Version auf Pinterest erstellen.

Eine Pflanzenwunschliste schreiben

Nachdem nun die Atmosphäre und die Platzierung feststehen, ist es Zeit, die ultimative Wunschliste mit allen Pflanzen zu erstellen, die dafür gebraucht werden. Auch schöne Übertöpfe sollten auf der Liste stehen. Der Pflanzenplan wird zum Leben erweckt! 

Machen Sie ein Pflanzentagebuch

Jetzt, da das eigene Konzept für Plant Design steht, ist ein guter Zeitpunkt, mit einem Pflanzentagebuch zu beginnen. Jede Pflanze bekommt eine Seite, und man notiert, welchen Licht- und Wasserbedarf sie hat. Man verfolgt nun jede Woche oder jeden Monat, wie es den Pflanzen geht und was man an ihnen bemerkt. Auf diese Weise lernt man die Pflanzen besser kennen und stellt sicher, dass es ihnen gut geht.

Lust bekommen, diese Tipps in die Tat umzsuetzen und selber kreatv zu werden? Dann teilt eure Moodboards und Pflanzenpläne mit uns auf Instagram oder Facebook mit dem Hashtag #pflanzenfreude.