Grüner Daumen, ruhiger Geist

Vom inneren Glück, mit Pflanzen zu arbeiten

Es ist vielen sicher schon einmal aufgefallen, wie ruhig man wird, wenn man sich mit Pflanzen beschäftigt. Sobald man die Hände in Erde gräbt, scheint das Gehirn eine Pause einzulegen. Spricht man nicht auch oft davon, „im Hier und Jetzt“ zu sein? Wie auch immer man es nennt, gut tut es auf jeden Fall.

Grüner Daumen, ruhiger Geist  Pflanzenfreude.de

Zurück zur Natur

Wenn man sich um Pflanzen kümmert, sie umtopft oder pflegt, kommt man in Kontakt mit der Natur. Wir werden stiller und bauen automatisch eine stärkere Verbindung zu uns selbst auf. Zu unseren Emotionen, Wünschen, zu Inspiration und Bedürfnissen. Die Vernunft gerät dabei immer mehr in den Hintergrund.

Die Rationalität macht endlich Pause

Gerade diese Pause sorgt dafür, dass uns bewusst werden kann, was wir wirklich wollen. Befreit von Erwartungen, materiellen Dingen und Statussymbolen. Zu vage? Vielleicht. Aber es ist so natürlich. Spüren zu können, was im Leben notwendig ist, um Entscheidungen zu treffen, die gut für uns sind. Und das ist alles andere als vage und vor allem sehr gesund.

Pflanzenliebe, Selbstliebe

Wir nehmen uns also heute einen Moment Zeit, um bei unseren grünen Gästen einzuchecken. Wir geben ihnen Wasser und eventuell etwas Dünger. Entfernen abgestorbene Blätter und verwelkte Blüten. Topfen unsere Pflanzen um, wenn ihnen der Topf zu klein geworden ist, denn das Frühjahr ist dafür der beste Zeitpunkt. Entfernen den Staub von großen Blättern und sehen, wie der Glanz zurückkehrt. Nicht nur auf den Blättern der Pflanzen, sondern auch in uns selbst. Danke Pflanze!