Haustierfreundliche Pflanzen

Pflanzen für ein perfektes Miteinander

Pflanzen werten bekanntermaßen nicht nur dein Zuhause optisch auf, sie verbessern darüber hinaus auch die Luftqualität in Räumen. Durch ihre Fähigkeit, Kohlendioxid aus der Luft aufzunehmen und in Biomasse umzuwandeln, sind Pflanzen daher für das Klima auf unserem Planeten unersetzlich. Da sie im Gegenzug aber auch Sauerstoff abgeben oder sogar Schadstoffe zersetzen können, sind sie auch eine tolle Bereicherung für das Raumklima. Wenn du Haustiere besitzt, solltest du beim Pflanzenkauf allerdings immer darauf achten, dass diese nicht giftig für deine tierischen Mitbewohner sind.

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Dschungelflair

Besonders aktive Luftverbesserer sind viele tropische Palmenarten, wie die Steckenpalme. Sie ist eine der exklusiven Palmen, die wir besonders ans Herz legen wollen. Denn das tolle an diesen Palmenarten ist, dass fast alle Arten für Mensch, Katze und Hunde völlig harmlos sind. Die Bambuspalme ist ebenso eine sichere Wahl für die vierbeinigen Familienmitglieder wie die Kentiapalme, die neben guter Luft einen Hauch Dschungelflair in die eigenen vier Wände bringt. Eine der wenigen Ausnahmen bildet dagegen die Sagopalme. Sie enthält nämlich das Toxin Cycasin, welches zu unmittelbaren Leberschäden führt, sollten die Tiere an ihr knabbern.

Kleiner Snack für Zwischendurch

Wie jeder Tierbesitzer weiß, fressen sowohl Katzen als auch Hunde gelegentlich Gras, um ihre Verdauung anzukurbeln. Und gerade Halter von Haustieren, die sich nur in der Wohnung aufhalten, sollten deinem Liebling etwas Grün gönnen. Neben der Tatsache, dass also grundsätzlich ungiftige Pflanzen ratsam sind, gibt es aber auch spezielle Pflanzen, die du für die geliebten Vierbeiner anschaffen kannst, damit diese sich nicht auf die liebevoll aufgepäppelten pflanzlichen Mitbewohner stürzen. Beim Pflanzenhändler deines Vertrauens und in Zoohandlungen erhältst du individuellen fachlichen Rat, denn nicht alle Pflanzenarten sind gleichermaßen für Hase, Katze, Hund, Schildkröte oder Meerschweinchen geeignet. Beispiele für grüne Luftverbesserer, die z. B. Hauskatzen getrost anknabbern können, sind - wie der Name schon sagt -  wie Katzengras oder Zyperngras

 

Pflegeleichte & farbenfrohe Gesellschaft

Auch die Pflanzenfamilie der Bromelien, zu denen auch die (Zier-)Ananas zählt, ist ein tierfreundlicher Begleiter, denn sie bringt nicht nur eine ordentliche Portion Farbe in den Haushalt, sondern stellt für Hunde und Katzen kein Risiko dar. Da sie zu den besonders pflegeleichten Zimmerpflanzen zählt, schaffen es ihre unterschiedlichen Sorten häufig auf die heimischen Fensterbänke.

Gute Gesellschaft für haarigen Familienmitglieder

Wenn du dir einen echten Hingucker nach Zuhause holen möchtest, dann wäre die Bananenpflanze eine gute Wahl. Wenn du die Bananenpflanze regelmäßig mit einem großzügigen Schluck Wasser versorgst, besitzt sie nämlich nicht nur einen außergewöhnlichen Dekorationswert, sondern zählt ebenfalls zu den tierfreundlichen Zeitgenossen. Auch Weihnachtssterne sind komplett unbedenklich für deine Haustiere und somit der ideale Kompagnon für die kalte Jahreszeit.*

Schlechte Gesellschaft für deine haarigen Familienmitglieder

Vorsicht! DieffenbachieEngelstrompete, Kroton und Ruhmeskrone solltest du dagegen vor den Tieren lieber verstecken, da sie häufig zu Erbrechen und Durchfall bei den Vierbeinern führen. Bei Vergiftungserscheinungen solltest du das erkrankte Haustier sofort zum Tierarzt bringen.

*Die Meinungen gehen ziemlich auseinander, wenn es um die potentielle Giftigkeit des Weihnachtssterns geht. Die wilde Form des Weihnachststens enthält giftige Diterpene, die hautreizende Eigenschaften haben. In den handelsüblichen Zuchtformen dagegen konnten diese hautreizenden Stoffe nach neueren Angaben nicht nachgewiesen werden. Sicherlich kann allgemein empfohlen werden, eine gewisse Vorsicht im Umgang mit Wolfsmilchgewächsen im Allgemeinen walten zu lassen und sie vor allem dem Zugriff kleiner Kinder zu entziehen. Ob ein Tier nach dem Kauen giftiger Pflanzen in Gefahr ist, hängt auch von der Menge ab, die es gefressen hat. Ein großes und schweres Tier kann größere Mengen "vertragen" als ein kleines, leichtes. So schadet der Biss in ein Weihnachtsstern-Blatt einer Katze nicht, mehrere Blätter allerdings können gefährlich werden. 

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